28. Juli 2018

Himmlisch weiche Bettwäsche & Frozen Granola Cups zum Frühstück

Werbung* - In Baden-Württemberg haben diese Woche die Sommerferien begonnen.
In Klartext heißt das für meine Kids: Das Leben im Dauer-Chill-Modus kann losgehen! 
Abends Abhängen bis in die Puppen und das Bett morgens erst verlassen, wenn der 
Magen knurrt.

Ich habe selbst noch dafür gesorgt, dass sie morgens länger im Bett liegen bleiben - 
indem ich ihnen vor Kurzem eine neue, seidenweiche Bettwäsche aufgezogen habe. 
Nur zum Testen versteht sich! Bereits nach der ersten Testnacht war klar, dass ich die 
Bettwäsche nie wieder in die Hände bekommen werde... außer zum Waschen.







Die Bettwäsche stammt von Royfort, einem Münchner Label, das für qualitativ hochwertige
Bettwäsche steht. Eine schöne Geschichte steckt dahinter:

Als die Gründer in einem Urlaub in den Alpen das Privileg hatten, in einem Luxushotel in
himmlisch weicher Bettwäsche zu schlafen, konnten sie zuhause gar nicht mehr in normaler
Bettwäsche schlafen. Da sie auf dem Markt keine bezahlbare Alternative fanden, entwickelten 
sie einfach ihre eigene Luxusbettwäsche - gemeinsam mit einem Familienbetrieb in Portugal.











Die Bettwäsche besteht aus 100% unverzwirnter, langstapeliger Baumwolle - daher 
fühlt sich die seidige Oberfläche so herrlich weich an. Den Mädels gefällt besonders,
dass die Bettwäsche angenehm leicht und kühl auf der Haut liegt - trotz der tropischen 
Temperaturen in der Nacht.

Die neue Kollektion in grau und weiß gibt es in vielen unterschiedlichen Größen.









Für alle Spätaufsteher habe ich noch einen gesunden Frühstückssnack, voll mit 
guten Sachen und an heißen Sommertagen sehr erfrischend: Gefrorene Granola Cups.
Granola Cups sind gebackene Müsli-Schalen, die ihr nach Belieben füllen könnt.
Ich habe sie mit leicht gefrorenem Joghurt und Beeren gefüllt und danach eingefroren.

So können sich die Kids in den Sommerferien morgens einfach ein Granola Cup aus dem 
Tiefkühlfach nehmen, kurz antauen lassen und haben so einen leckeren Frühstückssnack
ohne großen Aufwand.


Frozen Granola Cups
mit Joghurt und Heidelbeeren

150 g Haferflocken
75 g gehackte Mandeln (Walnüsse oder Mandeln)
3 EL Kokosöl
3 EL Honig

450 g Griechischer Joghurt
2 EL Honig
1 Schälchen Heidelbeeren

Den Backofen auf 160° (Umluft) vorheizen.

Kokosöl und Honig in einem Topf bei niederer Temperatur schmelzen lassen. 
Haferflocken und gehackte Mandeln dazugeben und alles gründlich miteinander 
vermengen.

Die Haferflocken-Mandel-Mischung auf 12 eingefettete Formen des Muffinblechs verteilen 
(ca. 5 gehäufte TL pro Form) und mit dem Teelöffel schalenförmig andrücken, so dass in der 
Mitte eine Mulde entsteht. Die Granola Cups für ca. 15 min. im Backofen goldbraun backen 
und in der Form abkühlen lassen.

In einer Schüssel Joghurt und Honig mit einem Löffel gut verrühren. Die Masse in die
Eismaschine geben oder in den Gefrierschrank stellen und immer wieder umrühren, bis sie
durchgefroren und trotzdem noch cremig ist.

Die gefrorene Joghurtcreme gleichmäßig auf die Granola Cups verteilen und mit einigen 
Heidelbeeren toppen. Granola Cups über Nacht einfrieren. 
Vor dem Verzehren etwas antauen lassen.

Auf den Wochenmärkten gibt es zur Zeit eine umfangreiche Auswahl an Obst, so dass ihr
auch andere Früchte verwenden könnt. Wer es noch fruchtiger mag, kann unter den Joghurt 
zusätzlich (pürierte) Früchte rühren.












Schöne Ferien,
Sabine


*Kooperation mit Royfort





21. Mai 2018

Rhabarber vom Nachbar - Rhabarbertarte & -sirup

"Könnt ihr Rhabarber gebrauchen?" rief mein netter Nachbar über den Gartenzaun.
Ich liebe ja Rhabarber und glücklicherweise der Rest der Familie auch. 
"Ja gerne, 2 Stangen reichen für eine kleine Tarte zum Kaffee aus!" 

Mein Nachbar meint es zu gut und so verpflegt er uns mit viel mehr Rhabarber als 
notwendig. Darum bereite ich außer der Rhabarbertarte noch einen Sirup zu. 
Rhabarbersirup ist ein Allroundtalent nicht nur für erfrischende Sommergetränke, 
sondern auch köstlich zum Quark, Joghurt oder als Teil einer Vinaigrette.







Rhabarbertarte
(für eine lange Tarteform)

Für den weichen Mürbteig

80 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Pr Salz
25 g Zucker
30 g Butter
1 kleines Ei

Für den Belag
300 g Rhabarber
2x40 g Zucker
300 g Schmand
50 g Zucker
2 Eier
15 g Speisestärke

Mehl mit Backpulver und Prise Salz mischen, Zucker, Butter und Ei zugeben und zu 
einem weichen Mürbteig kneten. Den Teig ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen,
damit er fester wird (oder kurz in den Gefrierschrank).

Rhabarber waschen und putzen. Eine Hälfte in 2 cm lange dünne Stücke schneiden.
Die andere Hälfte in so lange dünne Stücke schneiden, dass sie genau die Breite der 
Kuchenform haben. Diese längeren Rhabarberstücke, die später oben auf die Tarte gelegt 
werden, in einen Topf geben, mit 40g Zucker bestreuen und 30 Minuten ziehen lassen. 
In der Flüssigkeit dann 5 Minuten dünsten. In ein Sieb schütten und gut abtropfen lassen.

Die Tarteform einfetten. Den Boden der Tarteform mit dem Mürbteig bedecken, dabei etwas
Mehl zu Hilfe nehmen. Im vorgeheizten Backofen bei 170° ca. 10 Minuten vorbacken.

In der Zwischenzeit den Guss vorbereiten: Schmand mit 50 g Zucker und 2 Eiern verrühren.
Speisestärke darüber sieben und gut mischen.

Den vorgebackenen Mürbteig aus dem Ofen nehmen. Die kleinen 2 cm langen Rhabarber-
stücke auf dem Boden verteilen. Mit 40g Zucker bestreuen.
Den Guss auf dem Rhabarber verteilen. Die zuvor gedünsteten längeren Rhabarberstücke 
gleichmäßig oben auf dem Guss verteilen.

Bei 170° ca. weitere 40 Minuten backen, bis der Guss goldgelb ist.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.





Rhabarber-Sirup

700 g Rhabarber
Eine Handvoll TK-Himbeeren (für die schöne rote Farbe, nicht zwingend notwendig)
300 g Zucker
1/2 l Wasser

Rhabarber waschen, nicht schälen (damit der Sirup rot wird) und in kleine Stücke schneiden.
Rhabarber und TK-Himbeeren mit Zucker in einem Topf vermengen. Abdecken und etwas 
ziehen lassen. Rhabarber mit Wasser aufgießen und kurz aufkochen. Bei reduzierter Hitze 
ca. 30 min. köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfällt. Das Ganze durch ein Sieb gießen 
und mit einem Löffel das Rhabarberkompott ausdrücken. Dabei allen Saft auffangen.

Den Sirup nochmals aufkochen und heiß in eine sterile Flasche abfüllen.







Liebe Pfingstgrüße,
Sabine