8. August 2019

Französische Atlantikküste - Hossegor Tipps

Heute nehme ich euch mit an die französische Atlantikküste nach Hossegor - ein trendiger
und sportlicher Badeort unweit der spanischen Grenze.

Wir wollten den Urlaub diesmal nicht groß mit Ausflügen vollpacken, sondern ganz entspannt
angehen. Daher gibt es auch nur wenige Bilder - aber einige schöne Ausgeh-Tipps, die ich mit
euch teilen will.



Wenn ich in einer neuen Stadt bin, liebe ich es, durch die Straßen zu schlendern, in kleinen
Shops zu stöbern, in einem guten Café einen Cappucino zu trinken und einfach nur da zu sitzen
und die Menschen zu beobachten.

Ein schönes Café zum Verweilen in einer chilligen Industrial-Atmosphäre ist das Waxed Café.
Es gibt leckeren Espresso und kleine Gerichte - Avocado-Toast mit pochierten Eiern ist ein Muss.





Hossegor ist DAS Mekka zum Surfen in Frankreich. Entlang des wunderschönen weißen
Sandstrands ist von anfängerfreundlich bis zum Fortgeschrittenen-Level für jeden Surfer
der passende Surfspot dabei.

Zwischen Seignosse und Soorts-Hossegor liegt ein Industriegebiet mit vielen Outlets.
Dort sind alle großen namhaften Surf-Brands vertreten und man kann das ein oder andere
Schnäppchen finden. Eine kleine Kaffeepause könnt ihr im neuen und modernen Café Volt 
einlegen, mit eigener Rösterei und dem absolut besten Kaffee der Stadt.





Der schönste Ort, um den Tag ausklingen zu lassen und den Sonnenuntergang zu genießen,
ist die etwas abseits gelegene Strandbar Lou Cabana - am liebsten in einem der Liegestühle 
bei einem Glas Wein und leckeren Tapas. Den gegrillten Tintenfisch kann ich nur empfehlen. 

Wir hatten das Glück, immer einen freien Platz zu finden, ich kann mir aber vorstellen, dass 
während der Hauptsaison im Juli/August deutlich mehr los ist - wir waren im Juni dort.



Alle, die gerne selbst kochen, haben in den Markthallen Les Halles von Hossegor die 
Möglichkeit, regionale Produkte frisch von den Produzenten zu kaufen. Neben Obst und 
Gemüse werden auch Fisch, Fleisch und Käse sowie Backwaren angeboten. 

In der Mitte der Markthalle befindet sich eine Aufenthaltsfläche mit Tischen und Stühlen, 
die alle Besucher dazu einlädt, Tapas und Weine zu probieren und in der belebten Atmosphäre 
der Markthalle etwas zu verweilen.





Am See von Hossegor liegt die kleine Holzhütte Le Mango Tree. Auf der Speisekarte
stehen leckere und farbenfrohe Bowls und Burritos, frisch und liebevoll angerichtet.





Nur etwa eine Autostunde von Hossegor entfernt liegt San Sebastian, eine wunderschöne
Küstenstadt im nordspanischen Baskenland und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Wir haben an der Rückseite des Monte Urgull auf einem der Parkplätze direkt am Meer geparkt.
Der Aufstieg bis zur Jesus-Statue lohnt sich sehr. Von dort aus hatten wir einen grandiosen Ausblick
über die Altstadt und den traumhaften Stadtstrand La Concha, die "Muschelbucht".

Direkt an der Statue befindet sich ein kleines Museum zur Geschichte San Sebastians -
leider nur mit Erklärungen auf Spanisch und Baskisch. Ich empfehle trotzdem, das Museum
zu durchlaufen, zumal es von dort aus einen Zugang zur Terrasse des höchsten Bereichs neben
der Statue gibt. Der Eintritt in das Museum ist frei.

Mein persönlicher Geheimtipp ist die kleine Bar Polborina oben auf dem Berg.
Sie liegt etwas versteckt und ist nicht besonders gut ausgeschildert. Dort gibt es ausschließlich
Sitzplätze im Freien, aber mit herrlichem Ausblick auf die Bucht von San Sebastian und die
benachbarten Berge.







Fast hätte ich es vergessen: Bei Tante Jeanne kommen alle Eisliebhaber auf ihre Kosten.
Das selbstgemachte Eis schmeckt aber auch einfach himmlisch.

Liebe Grüße,
Sabine