Montag, 13. März 2017

Lieblingsplatz No.3 - Chillecke zum Auftanken & Energy Balls

Die Natur erwacht gerade wieder zu neuem Leben. Und wir? 
Wir kämpfen mit der Frühjahrsmüdigkeit und gähnen um die Wette. 

Die beste Therapie gegen Frühjahrsmüdigkeit ist ja bekanntlich regelmäßige Bewegung
an der frischen Luft. Bringt bei meinen Kids aber gerade rein gar nichts.
Nach einem langen Schultag und einem "beschwerlichen" Nachhauseweg (wohlgemerkt 
an der frischen Luft) führt ihr Weg meist direkt auf's Sofa oder Bett - mit dem Kommentar 
"Ich muss jetzt erst mal ausruhen!"

Für Hannah gehört zum Abschalten und Auftanken eine schöne Tasse Tee. 
So bereitet sie als allererstes eine Kanne mit fruchtigem Tee zu und stellt sie zusammen 
mit ihrer Teetasse auf einem Tablett bereit. 



Das weiße Tablett aus pulverbeschichtetem Stahl ist nicht nur praktisch, sondern durch 
seine sechseckige Form auch sehr stylisch und außergewöhnlich. Es hat die perfekte Größe, 
um eine Kanne, Tasse und einen kleinen Snack darauf zu platzieren.







Aus Trockenfrüchten habe ich am Wochenende im Mixer kleine Energie-Bomben hergestellt - 
sie schmecken köstlich zum fruchtigen Tee und sind das ideale Müsli für zwischendurch.
Und... sie kleckern und kleben nicht und verschwinden mit einem Bissen im Mund -
perfekt zum "Auf-dem-Sofa/Bett-essen".

Energy Balls

200 g getrocknete Aprikosen (Soft)
3 El Haferflocken (Feinblatt)
10 El Kokosraspel
1 El Kokosöl
1 El Honig

Getrocknete Aprikosen im Mixer klein hacken.
In einer Pfanne Haferflocken und 3 El Kokosraspel in 1 El Kokosöl leicht rösten. 
1 El Honig zugeben und verrühren.

Geröstete Haferflocken und Kokosraspel zu den klein gehackten Aprikosen geben und 

nochmals kurz mixen. Mit befeuchteten Händen zu walnussgroßen Kugeln formen. 
In den restlichen Kokosraspeln wälzen. Ca. 30 min. kühlen. Ergibt ca. 16 Kugeln.







Seitdem in Hannahs Zimmer der zierliche weiße Tray Table von Hay die wuchtige 
Holz-Obstkiste als Nachttisch ersetzt hat, wirkt die Ecke neben dem Bett viel heller,
freundlicher und frühlingshaft leicht. Gerade vor der roséfarbenen Wand kommt der 
filigrane Beistelltisch besonders schön zur Geltung.

Damit das so bleibt, hat Hannah nur wenige Gegenstände darauf platziert... 
darunter ihr neuer Kaktus aus dem Kakteenparadies. :)









Für Hannah ist es im Moment der absolute Lieblingsplatz zum Entspannen.

Wo ist euer Lieblingsplatz zum Ausruhen? 
Kämpft ihr auch mit der Frühjahrsmüdigkeit? So wie Jule, die gerade neben mir 
auf dem Sofa beim Vokabeln lernen (verständlicherweise;) eingeschlafen ist 
dabei ist noch heller Nachmittag! 
Da werde ich mich gleich mal dazu legen.

Frühjahrsmüde Grüße,
Sabine


Bezugsquelle:
Beistelltisch und weißes Tablett von Hay Design, 
Klammer-Löffel (ideal zum Portionieren und Verschließen von Tee) von Hay Design,
Punkte-Tasse von Marimekko
über Connox*


*Kooperation






Samstag, 11. Februar 2017

"Eröffnen wir zusammen eine Kaffeerösterei?"

Als mir mein Mann vor über einem Jahr leichtsinnig diese Frage stellte, antwortete ich 
spontan: "Ja, das machen wir!" 
(ich glaube ja mit dieser Reaktion hatte er nicht unbedingt gerechnet)

Auf einmal nahm unser Leben eine ganz neue Wendung.
Er kündigte seinen sicheren Job in der Automobilbranche und eignete sich das notwendige
Know-How an, um als Kaffeeröster Fuß fassen zu können.

Ihr könnt euch die Reaktionen im Freundes- und Familienkreis vorstellen: 
Von "Super toll!" bis zu "Das ist aber mutig!" (auf Deutsch: "Ihr habt wohl nicht alle Tassen 
im Schrank!") war alles dabei.





Wir ergänzten uns wunderbar - während ich mich um den kreativen Teil wie Location-
Auswahl, Einrichtung und Corporate Design kümmerte, erledigte mein Mann den 
organisatorischen und bürokratischen Kram mit den vielen Ämtern und ihren Auflagen...
Warum mussten wir unsere Rösterei auch unbedingt in einem alten historischen Fabrik-
gebäude verwirklichen! 

Außerdem übernahm er sämtliche technische und handwerkliche Arbeiten - nach genauer 
Anleitung versteht sich;)
Ich: "Kannst du die Lampen aufhängen? Am liebsten so, dass die Kabel nicht sichtbar
sind und in der Decke verschwinden."
Er: "Kein Problem, ich steig nur mal kurz unter die Decke und robbe auf der staubigen,
dünnen und viel zu engen abgehängten Zwischendecke mal eben zu der Stelle, an der 
die Lampen hängen."

Für mich blieben handwerklich niedere Arbeiten wie Streichen & Schleifen übrig -
dafür hatte mein Mann kaum Mitspracherecht, was das Interieur angeht.

Nach über einem Jahr Planen, Organisieren und Werkeln stehen wir nun kurz vor der 
Eröffnung unserer Kaffeerösterei mit Erpressobar.

Ich freue mich sehr, euch heute einige Bilder der Rösterei zeigen zu können.








Bei der Einrichtung war es mir wichtig, den Charakter des Fabrikgebäudes mit seiner 
Backsteinfassade auch im Inneren weiterzuführen. 

Im Laufe des letzten Jahres hielt ich immer wieder Ausschau nach schönen Stücken im
Industrie-Look - ich sammelte Gegenstände und Baustoffe, die mit ihrer Patina ein Stück 
Geschichte erzählen und zum Charme des alten Fabrikgebäudes passen.

Spannend finde ich, Neues und Altes so zu kombinieren, dass es ausgewogen ist und für 
das Auge nicht zu langweilig wird. 
Der alte Rollwagen stammt vom Trödler und fügt sich harmonisch in die gemütliche 
Lounge-Ecke mit den neuen Sofas und den Samtkissen ein - und dient als großzügige 
Abstellfläche für Tassen.

Die alten schwarzen Industrielampen setzen den Tresen und die selbstgebauten Tische ins 
richtige Licht. Und auch die alte, restaurierte Hobelbank ist ein wie ich finde besonders 
schöner Eyecatcher hinter dem modernen weißen Tresen.







Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl morgens in die Rösterei zu kommen,
wenn der Röster bereits läuft und im ganzen Raum ein herrlicher Duft von frisch
geröstetem Kaffee liegt.

Liebe Grüße und habt ein schönes Wochenende,
Sabine


Bezugsquellen
Kissen, Teppich und Gebäckglas von Madam Stoltz
Daybed von House Doctor über Das Tropenhaus
Industrielampen von JOLG
"Eisenwerk Rösterei"-Logo aus Holz von Avie-Art