Montag, 24. Oktober 2016

Hereinspaziert! - Flur Makeover

Der Herbst ist eingekehrt auf Bumblebee Hill.
In den Morgenstunden ziehen erste Nebelschwaden auf und die Luft ist deutlich kühler -
die Temperaturen nähern sich so langsam der Einstelligkeit.

Morgens klingeln die Schulkinder fröstelnd an der Tür - hier ist Treffpunkt für die
Bumblebee-Hill-Kids - und wärmen sich kurz im Flur auf, bis die Schar vollzählig ist.



Der Flur wird oft etwas lieblos behandelt, wenn es um's Einrichten geht.

Natürlich sollte er zweckmäßig eingerichtet sein - ich finde jedoch, etwas Deko kann in 
keinem Fall schaden, auch wenn der Flur noch so klein ist. 
Schließlich ist der Flur verantwortlich für den ersten Eindruck, den ein Gast beim Betreten 
der Wohnung bekommt.

Einige "neue" Teile vom Trödler - eine alte Holzkiste um auf die Schnelle Taschen zu verstauen, 
ein Regalbrett und eine Ballonflasche - sind in den Flur eingezogen, der Turnkasten wechselte 
bereits vor einiger Zeit in Jules Zimmer. 

Dafür sorgt jetzt eine geräumige Banktruhe für viel Stauraum, um Fahrradhelme, Mützen,
Schals & Co. unterzubringen. Mit Kissen und Schaffell belegt bietet sie einen gemütlichen 
Sitzplatz, um die Schuhe an- und auszuziehen - und Dank des Läufers auf dem Fußboden 
bleiben die Füße auch immer schön warm.








Auf dem rauen Holzregalbrett platzierte ich neben einem Bild verschieden große Vasen
in unterschiedlichen Formen - ein Mix aus Alt und Neu wie ich es am liebsten mag.

Als Flur-Pflanzen eignen sich über die kalte Jahreszeit hinweg Kakteen, Dachwurzen,
Wacholderzweige oder gesammelte schöne Zweige aus dem Wald.








Zum Glück befindet sich die offene "immer aufgeräumte" Garderobe samt Schuhregal
in einer Nische um die Ecke, von der Eingangstür nicht einsehbar - die zeig ich euch
besser ein anderes Mal. ;)

Habt es schön!
Liebe Grüße,
Sabine

Bezugsquelle:
Mond-Bild, Teppich, Fell-Sitzauflage
über WestwingNow*


*Kooperation




Sonntag, 9. Oktober 2016

Apfelernte mit leckerer Apfeltarte

Die Apfelsaft-Vorräte neigten sich bereits vor einiger Zeit dem Ende zu.

Höchste Zeit, sich günstige fleißige Erntehelfer alias Kinder zu schnappen, samt Anhänger
raus auf's Feld der Eltern zu fahren, sich einen mit prallen Früchten behangenen Apfelbaum 
zu suchen und reichlich Äpfel zu pflücken.













Um die Obstpflücker während der Arbeit bei Laune zu halten, backte ich vorher kleine 
Apfeltartes, packte sie in einen Korb und servierte sie zwischendurch auf einem großen Brett, 
so dass sich jeder bedienen konnte.

Apfeltarte
(für 8 kleine Förmchen oder eine große Form)

Für den Teig
200 g Mehl
125 g Butter
3 EL Zucker
1 Ei

Für den Belag
6 kleine Äpfel
200 g Schmand
1 Ei
2 EL Zucker
1 TL Zimt
Puderzucker zum Bestäuben

Für den Mürbteig Mehl, Butter, Zucker und Ei mit den Knethaken verrühren.
Mit den Händen und evtl. noch etwas Mehl zu einem Teig kneten, in acht gleich große 
Stücke teilen. Den Boden und Rand der Förmchen mit dem Teig auskleiden.

Für den Belag die Äpfel vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. 
Die Apfelscheiben schuppenartig in die Förmchen schichten. 
Im vorgeheizten Backofen bei 160° (Umluft) ca. 20 Minuten backen.
In der Zwischenzeit den Guss zubereiten. Dazu Schmand, Ei, Zucker und Zimt verrühren.

Nach 20 Minuten die Tarte aus dem Ofen nehmen und den Guss darüber verteilen.
Weitere 20 Minuten bei 160° backen. Aus dem Ofen nehmen, etwas auskühlen lassen
und mit Puderzucker bestäuben. 





Die Äpfel haben wir zu einer kleinen ortsansässigen Kelterei gebracht, die das Obst presste 
und den Saft in Flaschen abfüllte. Der Vorrat für das nächste Jahr ist gesichert.

Falls ihr auch Lust bekommen habt auf euren eigenen Apfelsaft, jedoch keine Bäume
zum Ernten besitzt, dann schaut mal bei Mundraub.org vorbei. Dort findet ihr eine interaktive
Karte mit freigegebenen Obstbäumen auf öffentlichen Flächen, die jeder ernten darf.











Herbstliche Grüße,
Sabine